Volat hora sine mora. Die Stunde enteilt, ohne dass sie verweilt

Der Solothurner Zeitglockenturm aus dem 13. Jahrhundert mit der astronomischen Uhr aus 1545.

Astronomische Uhr im Stiftsmuseum Mattsee, konstruiert vom Theologen, Mathematiker und Astronom Kanonikus Johann Baptist Ölperl, gebaut von Uhrmacher Matthias Fiederer, Mattighofen, datiert 1704

 

 

Die astronomische Monumentaluhr in der Rostocker Marienkirche wurde um 1472 von Hans Düringer gebaut. Die sechs Uhrwerke stammen aus der Entstehungszeit bzw. aus der Zeit des Umbaus 1641/43. Der Clementsche Hakengang des Hauptwerks ersetzte 1710 die ursprüngliche Spindel-Waag-Hemmung. Die Uhr ist insgesamt 11 Meter hoch, im Bild die Uhrscheibe mit einer Fläche von 16,5 Quadratmetern. Sie zeigt die Uhrzeit 14.30, die Sonne steht im Zeichen der Jungfrau, es ist etwa zehn Tage nach Neumond.
Das Innenzifferblatt der Karlskirche in Volders über dem Hochaltar und unterhalb des hl. Karl Borromäus im Deckenfresko aus 1765: Es zeigt die alte Zeigerstellung mit langem Stunden- und kurzem Minutenzeiger – es ist sieben Minuten nach eins. Am Turm außen sind zwei Zifferblätter angebracht, auch sie mit dieser Zeigerstellung. Die Karlskirche (Klosterkirche zum hl. Karl Borromäus) von Volders gilt als einer der schönsten Rokokobauten Tirols und ist auch direkt von einem Autobahnparkplatz (Fahrtrichtung Kufstein ca. 12 km ab Innsbruck) aus zu erreichen.

Die Astronomische Uhr am Altstädter Rathaus in Prag stammt teilweise aus 1410. (Foto Erich Urbanek)