Sine mora volat hora! Ohne Verweilen enteilt die Stunde!

Die „Elferuhr“ in Solothurn erinnert an die Zahl 11, der in Solothurn eine besondere Bedeutung zukommt.

Die Türme der im 17. Jahrhundert errichteten früheren Jesuitenkirche, heute Pfarrkirche Steyr-St. Michael, wurden 1766 bis 1770 erhöht. Im bild der linke Turm der „Michaelerkirche“

Das steinerne Zifferblatt am romanischen Turm aus dem 13. Jahrhundert links neben dem bischöflichen Palast von Vrsar auf Istrien

Die Zifferblätter der evangelischen Ulrichskirche (vorne) und der katholischen Kirche zu den heiligen Ulrich und Afra in Augsburg

Das Zifferblatt der seltenen Innenuhr in der evangelischen Annakirche in Augsburg mit den beiden Klangschellen...

…und ein Beleg aus dem 18. Jahrhundert aus dem Album mit Aquarellen vom Aufenthalt der Salzburger Emigranten 1732 in Augsburg, im Bild ein Gottesdienst in St. Anna: links oben das Zifferblatt samt Klangschellen

Das Innenzifferblatt in der Pfarrkirche Leogang oberhalb des Bildes „Maria in Erwartung“

Zwei Zifferblätter am Jüdischen Rathaus in Prag: Das untere läuft in die Gegenrichtung! (Foto Friedrich Drechsler)

Das Zifferblatt einer Wanduhr im Eisenwerk (Umbau auf Clementschen Hakengang 1789) mit der alten Zeigerstellung in Baumkirchen

Das monumentale 24-Stunden-Zifferblatt einer Wanduhr in einem Fresko aus 1425 im Großen Saal des Palazzo Ragione, Padua (Foto Urbanek)

Das einzeigerige Zifferblatt am Glockenturm der Kirche Sv. Ivan in der Altstadt von Sibenik in Dalmatien: Die Uhr ist ein Beutestück von den Türken.

Der gotische Turm der Stadtpfarrkirche von Steyr trägt skelettierte Zifferblätter, die von einem der ältesten in Betrieb befindlichen schmiedeeisernen Turmuhrwerke angetrieben werden.

Das 24-Stunden-Zifferblatt am Stadtturm von Krk, Kroatien. Die Uhr wurde 1538 erstmals erwähnt. (Foto Urbanek)

Die astronomische Monumentaluhr in der Rostocker Marienkirche wurde um 1472 von Hans Düringer gebaut. Die sechs Uhrwerke stammen aus der Entstehungszeit bzw. aus der Zeit des Umbaus 1641/43. Der Clementsche Hakengang des Hauptwerks ersetzte 1710 die ursprüngliche Spindel-Waag-Hemmung. Die Uhr ist insgesamt 11 Meter hoch, im Bild die Uhrscheibe mit einer Fläche von 16,5 Quadratmetern. Sie zeigt die Uhrzeit 14.30, die Sonne steht im Zeichen der Jungfrau, es ist etwa zehn Tage nach Neumond.
Das Innenzifferblatt der Karlskirche in Volders über dem Hochaltar und unterhalb des hl. Karl Borromäus im Deckenfresko aus 1765: Es zeigt die alte Zeigerstellung mit langem Stunden- und kurzem Minutenzeiger – es ist sieben Minuten nach eins. Am Turm außen sind zwei Zifferblätter angebracht, auch sie mit dieser Zeigerstellung. Die Karlskirche (Klosterkirche zum hl. Karl Borromäus) von Volders gilt als einer der schönsten Rokokobauten Tirols und ist auch direkt von einem Autobahnparkplatz (Fahrtrichtung Kufstein ca. 12 km ab Innsbruck) aus zu erreichen.

Das talseitige Zifferblatt am Chor der Klosterkirche Baumburg, die seit der Aufhebung des Augustiner-Chorherren-Stifts Baumburg 1803 als Pfarrkirche von Altenmarkt an der Alz im nördlichen Chiemgau dient.

Der Uhrturm der Kathedrale von Lugo am „einfachen Jakobsweg“, dem Camino Primitivo.

Am Uhrturm der Kathedrale von Santiago de Compostela treibt ein Uhrwerk aus 1831 vier Zifferblätter an, die jeweils nur einen Stundenzeiger aufweisen.

Das skelettierte Zifferblatt am Haus Schmollgruber in Steyr, Enge Gasse

Zifferblatt am Südturm an der Westfassade des 1628 eingeweihten Salzburger Doms

Das Zifferblatt im Franziskanerkloster Schwaz wird von der Silbernagl-Konventsuhr aus 1754 angetrieben. Es zitiert den 1. Johannesbrief 2,18: „Meine Kinder, es ist die letzte Stunde.“

Die „Marktuhr“ an der Fassade der Stadtpfarrkirche in Schwaz wurde 1509 von Arnold Grienberger gebaut. Der (kurze) Minutenzeiger wurde später ergänzt, Zifferblatt und Mondkugel stammen aus dem frühen 16. Jahrhundert.